Tag 58: Geburtstag für Omis

Dieses Jahr habe ich meinen Geburtstag nicht wie bisher immer mit einem Haufen an Leuten bei mir daheim oder in einem Lokal gefeiert. Nein, ich war picknicken.

Das schöne am Erwachsensein ist ja, dass man machen kann, was immer man mag. Und so wurde der samstägliche Start für Spritzer-Freuden schon auf 14 Uhr vorverlegt. Weil die Sonne so schön auf die Steinhofgründe heruntergebrannt hat und weil uns der Wind trotzdem erfrischt hat und weil ich Geburtstag gehabt habe und einfach so. Das gute daran: Auch wenn man ganz lange feiert, kommt man vor 12 ins Bett und ist am nächsten Tag fit. Ja, so alt bin ich schon, dass mir das wichtig ist. Alle Anwesenden befanden es jedenfalls auch für eine gute Idee.

Betrunkene Idee – nüchterne Idee

Und nachdem wir schon einige Spritzer hatten, beurteilten wir die Idee noch besser als im nüchternen Zustand. Was eine Freundin darauf brachte, folgendes zu erzählen: Anscheinend war es im alten Persien so, dass wenn jemand eine Idee hatte (ich schätze jetzt mal im politischen Sinne), dann galt sie erst als gut, nachdem er selbst sie in beiden Zuständen für gut befunden hatte: betrunken und nüchtern. Eine wirklich kluge Einstellung, wie ich finde. Und deshalb werde ich mich in Zukunft daran halten: Betrunkene Ideen nüchtern überprüfen – sowieso. Aber auch nüchterne Ideen betrunken noch einmal einem Urteil unterziehen – genial.

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