Tag 45: Eine Geschichte drehen

Die Interviews für meine Diplomarbeit hatte ich ja schon abgedreht. Jetzt war die Story dran. Denn wie meine Betreuerin zu Recht anmerkte: Das Thema Blogs gibt nicht gerade viel schöne Bilder her.

Talking Heads, abgefilmte Computerbildschirme, Leute beim Tippen, Hände, Augen: Auch diese wundervollen Standard-TV-Bilder habe ich natürlich aufgenommen. Aber nur in diesem faden Gewand sollte sich meine Videodoku natürlich nicht präsentieren. Und durfte sie auch nicht. Kommentar meiner Betreuerin zu meinem ersten Konzept war nämlich: „Schöner Radiobeitrag!“ Also habe ich mir überlegt, wie ich das ganze bebildern sollte und bin zu einer Lösung gekommen.

Ein Tagesablauf

Da Blogs großteils schon in der Lebensrealität der Medienkonsumenten angekommen sind und angesteuert werden wie „ganz normale“ Onlinemagazine, zeichne ich den Tagesablauf einer solchen Konsumentin nach. Sie bekommt in der Früh eine SMS mit der Frage, wo man denn Frühstücken gehen solle, möchte Mittags faire Kleidung kaufen und sich Abends über Poltik informieren. Nach einem Tag voller Konsum von neuen Medien, schaltet sie Abends das erste Mal den Fernseher – der mittlerweile ja schon zu den alten Medien gehört – an, um beim Schauen einzuschlafen.

Im Bett

SMS

Frühstück

Shoppen

Ipad Couch

Soweit die Geschichte – jetzt musste natürlich noch eine Hauptdarstellerin her. Nachdem die Figur im Film keine Stimme hat, sondern nur stumm den Tag verlebt, hatte ich im Casting keine allzu großen Ansprüche an das schauspielerische Talent. Nach einer Reihe von Evaluierungen ist die Wahl schlussendlich auf meine Schwester gefallen. Wer hier Freunderlwirtschaft vermutet, liegt falsch: Die Vergabe der Hauptrolle hat klarerweise nichts mit dem gemeinsamen Nachnamen zu tun, sondern damit, dass meine Schwester Frühstück als Bezahlung akzeptiert. Aber im Ernst: Wir hatten einen wirklich lustigen Tag im Bett, beim Frühstücken (Wo uns auch mein Freund schauspielerisch unterstützte. Auch natürlich keine Freunderlwirtschaft.), beim Shoppen und schlussendlich auf der Couch. Danke, Marie!

Jetzt geht´s ans Texten und Schneiden!

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Studium veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s