Tag 28: Bühnenzeitung

Die gestrige dritte Bühnenzeitung war meine zweite. Und da meine liebe Bibliotheks-Freundin empört meinte, „das ist ja gar nichts Neues zum Lernen, da warst du ja schon mal“, umgehe ich den Selbstbetrug, indem ich nicht den Abend zusammenfasse, sondern das beschreibe, was ICH daraus gelernt habe.

Generell: Die Bühnenzeitung ist ein Format des Standard, das Inhalte, die in der Zeitung stehen könnten auf die Bühne bringt. Dadurch, dass die Erzähler ihre Geschichten allesamt selbst erlebt haben, bekommt jede einen persönlichen Touch. Inklusive „Werbung“ (auch geschauspielert) waren es gestern also 14 kleine Geschichten, die zu einer kurzweiligen großen G´schicht wurden.

Bühnenzeitung

Folgende zwei Dinge möchte ich hervorheben – die habe ich gelernt:

Ich mag lukrative Chancen ausschlagen

Gerhard Haderer, Karikaturist, war früher Werbeillustrator und Zeichner. Irgendwann ist ihm diese Welt dann jedoch am A… gegangen. Er hat sich geärgert zu sehen, wie viele talentierte Schreiber und Zeichner ihr Können an die Werbebranche verschwenden. Also hat er sie verlassen. Um dann irgendwann ein Angebot von Didi Mateschitz zu bekommen – er verspricht, sie beide reich zu machen mit irgend so einem Getränk. Haderer lehnt ab, obwohl er das Geld brauchen könnte. Red Bull wird zur Megamarke. Aber: Er beißt sich nicht in den A…, sondern ist glücklich darüber, „nicht Teil dieser Welt zu sein“. Schön! Mein Ziel: Irgendwann einmal eine richtig lukrative Chance ausschlagen, weil ich sie einfach deppat finde.

Ich mag über alles lachen

Ich muss zu einem Poetry Slam. Ich muss zu einem Poetry Slam! Ich MUSS zu einem Poetry Slam! Schon in meinem Tirol Urlaub habe ich mir auf YouTube einige Auftritte bei Poetry Slams zu Gemüte geführt.  Und spätestens seit dem gestrigen Slam von Elwood Loud bin ich ein Fan. Selten so viele Tränen gelacht! Loud beschwert sich in „Olympia – eine österreichische Analyse“ über die Sportarten bei der Sommerolympiade, bei der Österreich nur deshalb keine Medaille gewinnen konnte, weil die Sportarten eben so deppat sind. Eine Minute lang betete er Vorschläge herunter, in was Österreich denn gewinnen könnte und mich hat´s bei jedem Wort vor Lachen fast vom Poltersessel gehaut. Das mag ich und deshalb werd ich im März hierhin und dorthin schauen.

Die nächste Bühnenzeitung findet übrigens im April statt.

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