Tag 22: Blutspenden

Ein Vorschlag auf meiner Lernplan Seite hat mich wieder daran erinnert, dass ich eh schon lange mal Blutspenden wolle. Heute habe ich es dann auch wirklich getan. 

Ich bin ein eher empflindliches Menschlein: Im Urlaub bin ich immer die ersten paar Tage krank, wenn ich mich im Prater auf ein Fahrgeschäft jeglicher Art einlasse, wird mir schlecht und  wenn ich zum Bikram Yoga gehe,  ist mir ca. 89 Minuten  schwarz vor Augen. Fast (ich kann das manchmal echt gut überspielen) jeder, der mich kennt, weiß das: Katharina = empfindlich. Vor allem  aber weiß ich das und deshalb habe ich mich heute vor dem Blutspenden auch gleich fix auf folgendes eingestellt: Schmerz, Übelkeit und zackbumm… Ohnmacht. Ich hab vorher schon gesehen, wie ich nachher am Boden liege; um mich herum Leute, die mir eine watschen, damit ich wieder aufwach‘. Ich bin also Optimistin.

Blutspenden – macht das!

Mein naturgegebener Optimismus wurde belohnt: Gar nix ist passiert. Man kommt hin, füllt ein Formular aus, bekommt was zu Trinken. Dann wird man über weitere Kriterien aufgeklärt – hat man genug gegessen und getrunken, ist man auch nicht untergewichtig, etc. – wird dann noch kurz in den Finger gestochen und bekommt die Körpertemperatur gemessen. Nach über 25 Lebensjahren weiß ich nun also endlich auch meine Blutgruppe. Weiter geht´s zu einem ärztlichen Aufklärungsgespräch – großteils darüber, ob man auch alles gut gelesen hat, über HIV und wie man sich nach der Blutabnahme verhalten soll. Nun ist man soweit fertig für´s Anschließen. Das ist nicht wahninnig fein, aber wie halt sonst auch beim Blutabnehmen. Damit das Blut besser fließt, muss man mit der Hand pumpen. Ich hab zu diesem Zweck einen kleinen Ball bekommen, den ich kneten durfte. Ich habe also gepumpt und mit dem netten Herren gequatscht und wenige Minuten später war´s das auch schon wieder. Alles im Sack. Zur Belohnung hab ich ein Cola und einen Traubenzucker bekommen und durfte mich dann zur weiteren Belohnung in den Jausenraum begeben. Dort gab´s dann Apfelsaft und Würstl mit Senf. Mjam.

Es war also wirklich nicht schlimm. Nicht mal für eine Zimperliese wie mich. Also hingehen! Ist wichtig, dauert nicht lang und mit netter Begleitung macht es sogar Spaß und man darf sich nachher auch ein bisschen heldenhaft fühlen.

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