Tag 4: Philippinen auf die Reiseroute?

Die Philippinen reizen mich schon seit mir eine Freundin nach ihrer Weltreise erzählt hat, dass das Land eines ihrer absoluten Highlights war. Da man die Inseln seit Ende 2013 vor allem aufgrund der tragischen Folgen von Taifun Haiyan kennt, wird es Zeit sich zu entscheiden: Philippinen auf meine Weltreiseroute oder nicht?

Ende 2013 traf Taifun Haiyan (bzw. Yolanda, wie er vor Ort genannt wird) die Philippinen schwer. Einige Gebiete wurden zerstört, viele Menschen getötet. Die Infrastruktur und die Versorgung der Menschen liegt lahm. Monate später sind Regionen teilweise noch ohne Stromversorgung. Das Land befindet sich im Aufbau und ist auf Hilfe angewiesen.
Im September diesen Jahres trete ich meine Weltreise an und hätte eigentlich auch vorgehabt, die Philippinen zu besuchen. Doch immer wieder schwankte ich in meinen Überlegungen hin und her, ob ich das Land nun besuchen soll. Einerseits will ich natürlich nicht meine Augen vor dem Leid der Menschen verschließen, andererseits ist es auch nicht gerade schön, in vom Schicksal gebeutelten Regionen Urlaub zu machen. Doch eine 6-monatige Reise ist auch irgendwie nicht direkt ein Urlaub…

„Macht weiter Urlaub auf den Philippinen!“

Nachdem ich mich also auf Wikipedia und der Seite des Außenministeriums noch einmal genauer über das Erdbeben und den drei Wochen später folgenden Taifun, die betroffenen Regionen und die Auswirkungen informiert hatte, habe ich eine noch viel hilfreichere Seite entdeckt: Auf philippinen-tours.de schreiben drei Philippinen-Reisende etliche Beiträge über das Land. John, Holzwaeller und Mel haben die Inseln schon dutzende Male bereist und bieten wirklich hilfreiche Tipps. Vor allem sagen sie auch: Fahrt wieder hin, liebe Urlauber. Die Einheimischen brauchen die Einnahmen aus dem Tourismus für den Wiederaufbau. Und wenn wollt, dann helft vor Ort. Ich muss sagen, die drei Autoren haben mich überzeugt, die Philippinen nun endgültig auf meine Reiseliste zu setzen. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen einige Zeit vor Ort mitzuhelfen (zB bei Hilfsprojekten wie Rebuilding Malapascua). Dazu werde ich mich aber noch genauer informieren, sobald der September und damit die Abreise näher gerückt ist. Hier kann man sich übrigens sehr gut über den sogenannten Voluntourismus informieren.

Die Reiseroute

Das tolle Angebot auf dem frisch entdeckten Blog (es gibt sogar ein kostenloses E-Book zum Download) hat mich gleich motiviert, eine vorläufige Reiseroute für die Philippinen zu erstellen. Leider konnte ich mich nach Stunden jedoch immer noch nicht entscheiden. Eine Schwerpunktregion muss her, denn mehr als zwei Wochen wird für die Philippinen wahrscheinlich nicht drin sein. Sobald ich mich entschieden habe, werde ich den Beitrag updaten.

(Beitragsbild von John Rueth, unverändert, Lizenz)

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